Den ganzen Tag war es bewölkt und regnerisch und wir dachten schon "Das wird heute nix mit dem Beobachten auf der Sternwarte". Doch Holger und Thomas waren da etwas optimistischer, da die Wetterdienste und Wetter Apps ab 17 Uhr einen klaren Himmel vorhergesagt hatten. Auf dem Weg zum Auto waren tatsächlich die ersten größeren Wolkenlücken zu sehen.

Als wir auf der Sternwarte ankamen (leider nur drei von uns: Sonja, Lea und Nele), war der Himmel sternenklar und Venus strahlte tief am Westhorizont.

Weiterlesen: Beobachtungsbericht vom 20.12.2013

Habt ihr euch schon gefragt, auf welcher Bahn der Komet ISON unser Sonnensystem durchfliegt? Auf Zeichnungen ist das nur schwer darstellbar, in einem 3D-Modell geht das schon viel anschaulicher!

Bastelt Euch ein Modell des Bahn des Kometen ISON im Vergleich zur Bahn der inneren Planeten Merkur, Venus und Erde:

Papiermodell ISON-Bahn

Hier der dazugehörige Bastelbogen mit Anleitung: pdfPapiermodell der ISON-Bahn

Viel Spaß!

Quellen:

Bei unserem Treffen am 15.03.2013 hatten wir nach langer Zeit endlich mal wieder schönes Wetter und konnten auf die Sternwarte zum Beobachten. Ein tolles Beobachtungsobjekt erwartete uns kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont:

Der Komet C/2011 L4 (PANSTARRS)!

PST-L4-2796-1024(Bild von Dieter Ludwig, AKS)

Es dauerte ein Weilchen, bis wir den Kometen am Himmel entdeckten, da sich seine Helligkeit leider nicht ganz so gut entwickelt hatte, wie sich die Astronomen das wünschten. Nachdem wir den Kometen am Himmel gefunden hatten, haben wir ihn durch diverse Ferngläser und den Starfire Refraktor der Sternwarte beobachtet. 

Nach dem tollen Beonachtungsabend freuen wir uns schon auf den nächsten Kometen C/2012 S1 (ISON), der uns in den Wintermonaten besuchen kommt und gute Voraussetzungen hat, ein heller und eindrucksvoller Komet am Himmel zu werden.

Von Zeit zu Zeit basteln wir nützliche astronomische Hilfsmittel, die uns bei der Himmelsbeobachtung unterstützen.

Unser erster Bastelprojekt war eine drehbare Sternkarte. Hierzu verwendeten wir als Vorlage die Sternkarte von Michael Uhlemann aus dem Internet (http://www.astro-ag.uni-oldenburg.de/Download/Drehbare/). Diese Vorlage wurde so angepasst, dass der angezeigte Himmelsausschnitt zur geographigen Länge und Breite von Weil der Stadt passt.

Die Druckvorlage für unsere Version von Sternkarte und Deckblatt findet ihr hier: pdfDrehbare Sternkarte
Eine Kurzanleitung für die Rückseite der Sternkarte hier: pdfAnleitung Drehbare Sternkarte

Die Karte wird nun wie folgt gebastelt:

  1. Ausdrucken von Kartenblatt und Anleitung auf Papier
  2. Ausdrucken des Deckblatts auf Folie
  3. Ausschneiden von Kartenblatt, Deckblatt und Anleitung
  4. Zusammenkleben von Kartenblatt und Anleitung (Rückseite)
  5. Laminieren des Kartenblatts (mit der Anleitung auf der Rückseite)
  6. Ausschneiden des laminierten Kartenblatts
  7. 3mm großes Loch in der Mitte von Kartenblatt und Deckblatt ausstanzen
  8. Mit Hilfe einer Niete und einer Öse das Kartenblatt und Deckblatt lagerichtig zusammennieten

Punkt 5, 7 und 8 bei Bedarf mit Hilfe der Eltern... :-)

Hier das fertige Ergebnis:

DrehbareSternkarte

Nach der Sternkarte folgte einige Monate später der Bau eines Kepler-Teleskopes. Einen passenden Bastelbogen dazu findet man z.B. hier: http://astromedia.eu/AstroMaterialien/Das-Kepler-Teleskop::116.html

Ein Kepler-Teleskop ist etwas anders aufgebaut als ein Galilei-Teleskop. Die Unterschiede werden z.B. hier erklärt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernrohr

Und hier das fertige Ergebnis:

KeplerTeleskop

 

 

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Am 16.11.2011 trafen wir uns am Bahnhof in Weil der Stadt und fuhren mit der S-Bahn nach Stuttgart ins Planetarium. Um 15:00 Uhr besuchten wir dort eine Vorstellung zum Thema Mythos Weltuntergang: Der Kalender der Maya. Dabei erfuhren wir viele Dinge über die Maja, deren Kalender um warum es vollkommener Quatsch ist zu Glauben, dass mit dem Ende des Maya-Kalenders der Weltuntergang droht.

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Nach der Vorstellung haben uns die Vorführer die Technik des Planetariums sowie der für die Laser Show verwendeten Laser erklärt und ließen sich von uns geduldig "Löcher in den Bauch" fragen. Danach folgte eine sehr beeindruckende Laser Show, die uns während der Vorstellung einige begeisterte "Ahs" und "Ohs" entlockte. Von uns aus hätte die Laser Show noch viel länger dauern können.

Als die Laser Show beendet war, schauten wir uns die astronomischen Modelle im Spektral-Saal und die Bilder der Austellung Kosmische Malerei an. Zum Abschluss saßen wir an Tischen zusammen und verarbeiteten unsere Eindrücke in Form von selbstgemalten Bildern. Wie erwartet war die Laser Show das Thema der meisten Bilder.

Gegen 19:00 Uhr kamen wir nach einem äußerst interessanten Nachmittag mit der S-Bahn wieder in Weil der Stadt an.

Falls ihr nun selbst Lust bekommen habt, mal wieder ins Planetarium zu gehen, das aktuelle Programm findet ihr hier: http://www.planetarium-stuttgart.de/

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