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       Stadien im Leben der Sterne: Entstehung im Gasnebel, ausgebrannter Stern als weisser Zwerg im Zentrum eines planetarischen Nebels.

Am 24. März (Samstag) findet der bundesweite Astronomietag des Jahres 2018 statt. Das Motto der Veranstaltung ist 'Das geheime Leben der Sterne'. Die Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt beteiligt sich wieder mit einem Programm bestehend aus Sonnen- und Planetenbeobachtung, Vortrag, Ausstellung und Beratung.

Sterne haben einen Lebenszyklus: Sie entstehen in grossräumigen Ansammlungen aus Gas und Staub, verdichten und erhitzen sich, bis in ihrem Zentrum  eine thermonukleare Fusion mit enormer Energiefreisetzung beginnt. Diese ist zeitlich auf einige Millionen bis Milliarden Jahre begrenzt, danach kollabieren sie zu wesentlich kleineren, kugelförmigen Objekten hoher und höchster Dichte. Dies alles geschieht durch die Wirkung Massen-Anziehungskraft, der Gravitation. 

Die Gravitation grosser Massen beeinflusst stark den umgebenden Raum, und relative Bewegung zu anderen Massen verursacht Schwingungen, sogenannte Gravitationswellen. Diese wurden von Albert Einstein vorhergesagt und konnten erstmals 2017 nachgewiesen werden, wofür der Nobelpreis vergeben wurde.    

In der Ausstellung zeigen wir unsere Aufnahmen von Galaxien und weiterer 'Deep Sky'-Objekte, dazu eine Tafel mit ausgewählten Aufnahmen zum Thema 'Leben der Sterne'.

 
Prof. Dr. Wilhelm Kley vom Institut für Astronomie & Astrophysik der Universität Tübingen wird das Thema Gravitationswellen für uns behandeln. Der Vortrag beginnt um 19:30.

Die Sternwarte öffnet um 16:00 für die Sonnenbeobachtung (nur bei klarem Himmel), Ausstellung und Beratung beginnen um 18:30 Uhr.

 pdfAstronomietag 2018.pdf

Am 14. November um 17:47:32 beobachteten mehrere Mitglieder unserer Sternwarte eine sehr helle Feuerkugel, die auch von unserer Meteorkamera (Fripon) aufgezeichnet wurde.

Im Bild ist links Westen und rechts Osten. Süden ist oben, Norden unten.

 Feuerkugel 14Nov2017

Der Elefantenrüssel im Cepheus.

Das Objekt steht im offenen Sternhaufen IC1396 und hat eine Ausdehnung von nahezu 3 Grad. Dieser Dunkelnebel hat seinen Namen wegen seiner auffälligen Form erhalten, er ist rund 3000 Lichtjahre entfernt. Der Bereich enthält sehr viele junge Sterne (knapp 100 000). Diese heißen Sterne ionisieren den Rand der Wolke und der Sonnenwind des Sterns im Kopf bläst die Wolke auseinander. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um einen Protostern.     

Das Bild hat unser Mitglied Dieter Ludwig aufgenommen. Eingesetzt war dabei ein ein 10" Newton mit 730 mm Brennweite und eine G2-8300 Kamera. Belichtet wurde 24x 600 s mit H-alpha Filter.

 IC1396 HA crop tx

Am 21. August 2017 ereignete sich eine totale Sonnenfinsternis, die u.a. in einem Bereich zu beobachten war, der sich von der Nordwest-Ecke der USA nach Süd-Ost quer über die USA zog. Zu den vielen Interessierten, die aus aller Welt dorthin zur Beobachtung gereist waren, gehörten auch unsere AKS-Mitglieder Markus und Gerhard. Beide waren in Oregon im Westen der USA, jedoch an verschiedenen Orten. 

Nachstehendes Bild der Sonne von der Totalität mit schön sichtbarer Korona hat uns Markus geschickt.

 Sofi 2017

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